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4471 Jahre Craftbier-Erfahrung

Und das war unser Thema 2017:

 

(rppr) -Was den großen Markt der regionalen Kleinbrauer seit jeher auszeichnet, ist die Individualität und Geschmacksvielfalt der Produkte. Kein Bier gleicht dem anderen, jedes hat seinen eigenen Charakter und wurde mit Hingabe gebraut von einem Braumeister, der sein Handwerk versteht. In diesem Sinne brauen sie auch Craftbier, denn Craft heißt übersetzt Handwerk, Craftbiere sind somit handwerklich gebraute Biere. Was in den USA als Gegenmodell zur industriellen Massenproduktion entstanden ist, stellen hiesige Kleinbrauer immer schon her: handgemachtes Bier! Beim Kleinbrauermarkt auf dem südlichen Münsterplatz kann man sich vom 5. bis zum 7.Mai an den Ständen der Brauereien ein umfassendes Geschmacksbild davon machen.


Vor rund 30 Jahren haben in den USA Mikro-Brauereien mit ihren ersten Gehversuchen den kulinarischen Aufstand gegen die Einheitsbiere der vornehmlich in Milwaukee ansässigen Großbrauereien geprobt. Mit zunächst zweifelhaften Ergebnissen: Bisweilen sahen die ersten Weißbiere aus wie ein Eierflip – und so schmeckten sie auch. Nach und nach verbesserte sich die Qualität, in der neuen Welt besann man sich der alten europäischen Braurezepte und holte auch fast vergessene Verfahren wie z.B. das Hopfenstopfen wieder aus der Versenkung. Mittlerweile haben die amerikanischen Kleinbrauereien 12 Prozent des US-Biermarktes erobert, unter anderem mit dem „India Pale Ale“ (IPA), das als Flaggschiff der modernen Craftbiere gilt.


Was für deutsche Kleinbrauer keineswegs Neuland ist, zumal sie seit jeher auf ihre Handwerkskunst vertrauen, denn nichts anderes bedeutet das Wort „Craft“. So gesehen kommen beim Kleinbrauermarkt 4.471 Jahre Craftbier-Erfahrung zusammen! Die Craftbier-Bewegung hat den Kleinbrauern neuen Auftrieb und Anerkennung verschafft und die Biervielfalt vergrößert durch neue Geschmacksausprägungen. Gutes Bier ist wieder etwas wert!


Ob im traditionellen oder neuen Gewand - eines haben die Craftbiere der Kleinbrauer gemeinsam: einen individuellen Charakter fernab der Massenware - und die Braumeister kennen jeden Liter ihrer Produktion! Was alles möglich ist, kann man auf dem südlichen Münsterplatz selber erfahren, respektive probieren. Die Bandbreite der gebotenen Biere ist der Tradition folgend entsprechend groß, wie die lustvolle Qual der Wahl: Mindestens zwei Biersorten schenkt jede Brauerei aus, manche gar bis zu zehn unterschiedliche.


Was sich bei der Beprobung stets bewährt hat, ist die Möglichkeit, den großen Geschmack im kleinen Glas zum Munde zu führen. Den Genuss im „ProBiererle“, einem 0,1-Liter-Glas, kann man sich an den Ständen im „ProBierPass“ dokumentieren lassen. Wer sechs unterschiedliche Stempel gesammelt und bei der Ziehung aus der Lostrommel etwas Glück hat, kann einen von 14 Einkehrgutscheinen gewinnen.


Als kulinarische Beilage wird an den Ständen auch reichhaltiges Essen angeboten - von hausgemachter Wurst, Schupfnudeln, Maultaschen und Steaks über Dünnete und mit Bier marinierten Hähnchen bis zu Käse-Spezialitäten und vielem mehr. Weil der Kleinbrauermarkt ein Fest für alle Sinne ist, fehlt es auch an musikalischer Begleitung nicht: Am Freitag lässt die Blasmusik Messhofen von sich hören, tags drauf spielt die Musikkapelle Biberach-Asch auf, und am Sonntag kommt es auf der Bühne zur „Rohrblitz Explosion“.

 

 

Termine 2018

Freitag 4.5.
Fassanstich 16 Uhr
Marktöffnung 16-21 Uhr

 

Samstag 5.5.
Marktöffnung 11-21 Uhr
Musikkapelle

 

Sonntag 6.5.
Marktöffnung 11-18 Uhr
Livemusik

 

Musik
Freitag 4.5.
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Samstag 5.5.
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Sonntag 6.5.
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In Kooperation mit